Sonntag, 02.08.2026
um 11:00 Uhr




Auf dem Grund mancher Seelen in der Mitte des 19. Jahrhunderts liegt die Sehnsucht nach einer „getrosten“, das heißt „durchsonnten“ Zeit, einer Zeit der „Consolatio“. Dies drückt sich aus in Politik und Geschichte, was zu 1848 führen sollte; im Religiösen um den Kampf des Christenglaubens in materialistischer Zeit; in der Literatur im Erwachen der Gralsidee, wie sie sich auch in der Musik, z.B. in der „Merlin“ - Oper des Albeniz ausdrückt, oder im gleichnamigen Bühnendrama des Komponisten Carl Goldmark.
Diese Bestrebungen gipfeln schließlich im Gralsgedanken Richard Wagners. All dieses spricht von der geistigen Ausstrahlung der Kaspar Hauser-Wesenheit in ihrem Umkreis.
(Vortrag mit Klavierbeispielen).

Einlass ab 10 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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