Fein
gesponnene Klanglandschaften zwischen zeitgenössischer
Musik, Jazz, folkloristischen Einflüssen, indischen Ragas, orientalischen
Skalen, Neuer Musik und Minimal. Musik, die Brücken schlägt –
zwischen Kulturen, zwischen äußerer Weite und innerer Stille, zwischen
konzentrierter Kammermusik und gelebter Spielfreude.
Ein besonderes Erlebnis ist Matthias Freys Spiel am
Konzertflügel: Er nutzt ihn nicht nur als Tasten-, sondern als Saiteninstrument. Gezupfte,
gestrichene und gedämpfte Saiten, Obertöne, künstliche Flageoletts und
Vierteltöne erschaffen einen völlig neuen Klangkosmos – unmittelbar, spontan,
ohne technische Hilfsmittel, allein durch die Berührung seiner Hände.
Matthias Frey zählt zu den Pionieren der
Weltmusik. Früh suchte er den Austausch mit Musikern anderer Kulturen und
entwickelte eine unverwechselbare musikalische Sprache. Seine Kompositionen –
bekannt aus Tatort-Produktionen,
Dokumentarfilmen und Theaterprojekten – gehen unter die Haut und sprechen
direkt zum Inneren.
In der besonderen Atmosphäre der NachtKlänge in der Heilig-Kreuz-Kirche
begegnen sich der Pianist Matthias
Frey und der Cellist Christopher
Herrmann zu einem musikalischen Dialog, der berührt und
nachhallt. Zwei herausragende Künstler, die aus der Stille heraus spielen und
mit jedem Ton neue Räume öffnen.
Ein Konzert wie ein nächtlicher
Spaziergang unter offenem Himmel: lauschend, überraschend, tief bewegend.
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Konzert im Rahmen der
Veranstaltungsreihe „NachtKlänge – Hören mit dem Herzen“.
Die NachtKlänge sind eine
Konzertreihe mit einem Fokus auf transkulturelle akustische Musik in
stimmungsvoller Atmosphäre und finden hauptsächlich in der kalten Jahreszeit
statt. Die Musik kann dank
Fußbodenheizung und Matten dabei auch im Liegen genossen werden.