Meisterwerke von Beethoven und Janácek für Klavier und Violine
Künstler:
Adriana Gabrian wurde in Rumänien geboren und ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der 1. Preis beim "Ohrid Pearls" Internationalen Wettbewerb in Mazedonien, der 1. Preis beim "Remember Enescu" Internationalen Wettbewerb in Rumänien sowie Preisträgerin des "Kloster Schöntal" Internationalen Wettbewerbs in Deutschland. Als Orchestermusikerin sammelte sie wertvolle Erfahrungen und spielte unter anderem als Konzertmeisterin im ESYO International Orchestra, in der Rumänischen Jugendphilharmonie und als Mitglied des Luigi Cherubini Orchestra. Seit 2023 ist sie Mitglied der Augsburger Philharmoniker, nachdem sie zuvor ein Praktikum dort absolviert hatte. Während ihrer Karriere arbeitete sie unter der Leitung bedeutender Dirigenten wie Riccardo Muti, Charles Dutoit, Lawrence Foster und Christian Thielemann, was einen prägenden Einfluss auf ihre musikalische Entwicklung hatte.
Neben ihrer Tätigkeit als Orchestermusikerin widmet sich Adriana Gabrian intensiv der Kammermusik. Sie konzertierte mit renommierten Künstlern wie Baiba Skride, Evgeny Konnov und Edward King, wodurch sich ihr kammermusikalischer Ausdruck und ihr künstlerisches Repertoire stetig erweiterten. Adriana Gabrian nahm an Meisterkursen bei anerkannten Professoren wie Mihaela Martin, Krzysztof Węgrzyn, Salvatore Accardo und Christoph Poppen teil. Unter der Leitung von Prof. Petru Munteanu und Baiba Skride schloss sie ihr Studium in Augsburg ab. Ihre künstlerische Arbeit ist geprägt von einer tiefen Leidenschaft für die Violine und dem Streben nach einer ausdrucksstarken Klangsprache. Seit 2019 spielt sie eine französische Geige aus dem Jahr 1820 von F.L. Pique, die freundlicherweise von der Thomas J.C. und Angelika Matzen Stiftung zur Verfügung gestellt wurde.
Evgeny Konnov wurde 1992 in Chirchig (Usbekistan) geboren. Er ist Preisträger des 60. Kunstförderpreises Augsburg und war der Artist in Residence für die Spielzeit 2020/2021 im Staatstheater Augsburg. Evgeny Konnov erhielt bereits erste Preise bei mehr als 30 internationalen Wettbewerben, unter anderem: 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb „Maria Canals“ (Spanien), 1. Preis beim 31. Internationalen Klavierwettbewerb „Ettore Pozzoli“ (Italien) und 1. Preis beim 14. Internationalen Klavierwettbewerb „Unisa“ (Südafrika). Sein Debütalbum erschien 2022 bei Naxos und enthält Klaviersonaten des katalanischen Komponisten Antonio Soler. Es wurde von der internationalen Presse hoch gelobt. Im Jahr 2023 nahm er ein weiteres Album mit allen Transzendentalen Etüden von Liszt auf, das ebenfalls internationalen Erfolg hatte.
Evgeny Konnov ist mittlerweile in großen internationalen Konzertsälen zu Hause, darunter das Konzerthaus und der Musikverein in Wien, das Nationale Musikauditorium in Madrid, das Auditorio de Tenerife, das Palau de la Música Catalana in Barcelona, der Gasteig und der Herkulessaal in München, die Salle Cortot in Paris, die Große Halle des Moskauer Konservatoriums, Flagey in Brüssel, Act City in Hamamatsu, das Athenäum in Bukarest sowie die Casa de Musica in Porto. Er arbeitete als Solist bereits mit renommierten Orchestern zusammen, darunter die Orquesta Sinfónica de Madrid, das Johannesburg Philharmonic Orchestra, das Orchestra Sinfonica de Tenerife, das Bilbao Orkestra Sinfonikoa, die Orquesta Ciudad de Granada, die Jove Orquestra Nacional de Catalunya, die Augsburger Philharmoniker, das Orchestra Sinfonica Citta di Grosseto, das Orchestra Sinfonica di Sanremo, das Ryazan Symphonieorchester, das Wiener Stadtorchester, das George Enescu Philharmonic Orchestra und die Orquestra Filarmonica Portuguesa, um nur einige zu nennen.
Programm:
Zwei Meisterwerke, zwei Welten und doch eine gemeinsame emotionale Tiefe.
Leoš Janáceks Violinsonate (1922) ist ein Werk voller Spannung und Leidenschaft. Mit volksliedhaften Melodien und dramatischen Kontrasten widerspiegelt sie die Unruhe einer bewegten Zeit.
Beethovens Kreutzer-Sonate (1803) bricht mit klassischen Konventionen und entfacht ein Feuerwerk aus Virtuosität und fast konzertartiger Kraft, das bis heute zu den eindrucksvollsten Violinsonaten der Musikgeschichte zählt.
Leos Janácek (1854-1928)
Sonate für Violine und Klavier
I. Con moto
II. Ballada
III. Allegretto
IV. Adagio
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate A-Dur für Violine und Klavier, op. 47 („Kreutzersonate“)
1. Adagio sostenuto – Presto
2. Andante con Variazioni
3. Finale. Presto
Einlass: 19:00 Uhr