Foto: Franz Mon © privat

Franz Mon (geb. 1926 in Frankfurt) zählt zu den Pionieren der deutschsprachigen experimentellen Literatur. Das Alphabet und alle Ausdrucksformen unserer Sprache hat er so kreativ genutzt, wie wenig andere. Der 2022 gestorbene Künstler schuf Sprechtexte (Hörstücke) und Ideogramme, die auch unsere Nachwelt zum Spiel mit Wörtern, Symbolen und Lauten anregen. Die Faszination für die einzelnen Lettern führte Mon dazu, bedrucktes Papier zu reißen und neu zusammenzufügen. Daraus entstanden unverwechselbare Collagen und Ideogramme.

Sprachkünstlerin Nora Gomringer und Peter Hauff von Oulipo Frankfurt stellen das poetische Potenzial seiner Texte und Methoden zum Anlass seines 100. Geburtstags am 6. Mai vor.

Einlass ab 18:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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München

26.04.2026
18:00 Uhr
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