Dienstag, 21.04.2026
um 19:30 Uhr




Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch städtebaulich zeichneten sich Ende der 60er Jahre besonders in Frankfurt große Veränderungen ab: Das Alte sollte dem Neuen radikal weichen, Gründerzeitbauten durch Hochhäuser gewinnbringend ersetzt werden. Das Zentrum der hiesigen Neubebauung lag im Westend, in dem Marie Luise Kaschnitz seit 1941 lebte. Ihre Tagebuchaufzeichnungen der Jahre 1966-67 sind feinsinnige Überlegungen, Erinnerungen und Beobachtungen, die die im klassischen Bildungskanon verwurzelte Autorin als weitsichtige Warnerin, aber auch als neugierigen und aufgeschlossenen Menschen zeigen. Jo van Nelsen präsentiert eine Auswahl der im lauten Umfeld entstandenen leisen Texte.

Foto (c) Sven Fleischmann

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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