Samstag, 27.06.2026
um 16:00 Uhr




VOID – Saxophon und Harfe

VOID – das NICHTS ist ein starker Begriff. Ein Sinnvakuum, eine innere Leere, ist eine existenzielle Erfahrung. Für Bastian Duncker und Anna Steinkogler ist VOID die feinfühlige und zugleich kraftvolle Eröffnung eines neuen musikalischen Raums, in dem Möglichkeiten liegen, bevor sie Wirklichkeit werden. Wenn Bedeutungen plötzlich wegbrechen, sei es in der Liebe, in der Freundschaft oder im menschlichen Bedürfnis nach Frieden oder Gerechtigkeit ruft der Blick in dieses Nichts Schwindel und Verlorenheit hervor, aber auch Freiheit. Dieses VOID ist schöpferisch, voll aufgeladener Spannung und vibrierender Luft. Alles was blieb, klingt hier nach: die Synthese der unterschiedlichen persönlichen Einflüsse der klassischen Harfenistin Anna Steinkogler und dem Jazzer und Multiinstrumentalisten Bastian Duncker, der sich mühelos zwischen europäischen, arabischen und afrikanischen Musiktraditionen bewegt. Was in diesem VOID wachsen kann, sind Kompositionen mit starkem Storytelling, warmem, erdigem Sound und treibender Energie.

BASTIAN DUNCKER / ANNA STEINKOGLER

Bastian Duncker ist Saxophonist und Multiinstrumentalist. Er wohnt in Berlin und zeichnet sich durch seinen facettenreichen Sound sowie seine genreübergreifende Arbeit aus. Neben zeitgenössischem Jazz und Improvisation gilt sein Interesse traditionelleren Spielformen des Jazz sowie diversen anderen Musiktraditionen wie z.B. der iranischen Musik. Neben dem Saxophon spielt er außerdem Klarinette und Ney.

Geboren 1989 in Kiel, wuchs er in Halle/Saale auf. Nach seinem Studium in Nachwuchsförderklasse an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig sowie anschließend am Jazz-Institut Berlin erschloss Bastian Duncker sich rasch Musiktraditionen und Genres aus aller Welt, lernte von und spielte mit internationalen Größen live und/oder im Aufnahmestudio.

Dazu zählen unter anderem Größen wie Stella Chiweshe (Sängerin aus Zimbabwe), Gunter Hampel, Hayden Chisholm (Saxophonist aus Neuseeland), John Hollenbeck (Jazzdrummer aus USA), Alèmayèhu Eshèté (Sänger aus Äthiopien), Santrofi (Pop / Jazz Band aus Ghana), Jimi Tenor (finnischer Komponist und Musiker), Omniversal Earkestra (Berliner Big Band), Keyvan Chemirani (franz. Percussionist iranischer Herkunft), Efren Lopez (spanischer Gitarrist und Komponist), Hana Kamkar (Iranische Sängerin), Guy One (Kologo-Virtuose aus Ghana), Idris Ackamoor & the Pyramids, Magnetic Ghost Orchestra, Hailu Mergia (äthiopischer Keyboarder und Akkordeonist), The Polyversal Souls, Aly Keïta (ivorischer Balafonspieler), Cheick Tidiane Seck (Musiker und Komponist aus Mali), Dota Kehr, Deutsches Sinfonie-Orchester, Deutsche Radio Philharmonie (SR/SWR).

Konzerttourneen führten ihn weit über die europäischen Grenzen hinaus nach Algerien, Ghana, Nigeria, Togo, Benin, Côte d’Ivoire, Mexiko, Sri Lanka, Indien, USA, Kanada, Kasachstan und in die Türkei.



Die Harfenistin Anna Steinkogler, geboren in Österreich, ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe und schloss ihr Studium am Mozarteum Salzburg, am Conservatorium van Amsterdam und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin mit Auszeichnung ab. Für ihre Tanz-Theater-Produktion mit der Tänzerin Esther Steinkogler erhielt sie ein Stipendium der Prins-Bernard-Stiftung. Mehrere Jahre in Folge war sie Stipendiatin der niederländischen Stichting Musicians Worldwide.

Anna Steinkoglers musikalische Neugierde und Experimentierfreudigkeit schlagen sich nieder in Auftritten als gefragte Kammermusikerin u. A. beim Int. Akkordeonfestival Wien, bei Ultraschall Berlin, dem Wege durch das Land Festival, dem Mozartfest Würzburg, den Gmundner Festwochen, dem Hohenloher Kultursommer und an unzähligen Projekten der freien Szene, darunter Lesungen mit Jördis Triebel, Sophie Rois und Helene Grass, sowie Theater- und Hörspielproduktionen. Dafür tritt sich auch als Komponistin und Arrangeurin in Erscheinung. Sie ist außerdem Gründerin des Duos Oxymoron.

Daneben freut sie sich über eine rege Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem NDR Hannover, der Staatsoper Hamburg, der Radiosinfonie Berlin, dem RIAS Kammerchor Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, der Volksbühne Berlin, der Taschenoper Lübeck, der Singakademie zu Berlin, dem Ensemble Quillo, dem Zafraan Ensemble.

Foto (c) Dovile Sermokas

Einlass: 15 Uhr (Kaffee und Kuchen) 15:30 Uhr (Konzertsaal)

Restkarten sind eventuell noch an der Abendkasse erhältlich.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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