Freitag, 10.04.2026
um 16:45 Uhr




Was bleibt von einem Leben, das viel zu früh endet? Und wie nähert man sich einer Geschichte, die lange geschwiegen hat? In ihrem eindringlichen Roman "Wer möchte nicht im Leben bleiben" begibt sich Helene Bukowski auf die Spur einer jungen Pianistin, die sich 1985 in Neubrandenburg das Leben nahm. Mehr als drei Jahrzehnte später rekonstruiert die Autorin behutsam Christinas Leben: aus Briefen, Erinnerungen, Leerstellen. Sie erzählt von familiären Erwartungen und stillen Sehnsüchten, von der Strenge musikalischer Ausbildung, von Berlin und Moskau, von kalten Übungsräumen, sturzbachartigem Regen und Nächten voller Schnee. Und sie stößt auf eine Krankheit, für die es damals noch keinen Namen gab. Bukowski schreibt gegen die Einsamkeit an. Mit großer sprachlicher Klarheit und einer fast magischen Sensibilität. Helene Bukowski debütierte 2019 mit dem Roman "Milchzähne", der für das Kino adaptiert wurde. 2022 folgte "Die Kriegerin". Ihre Bücher wurden vielfach besprochen und in mehrere Sprachen übersetzt.

Einlass: ca. 15 Minuten vor Beginn

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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