Trost und Versöhnung - Maurice Duruflé REQUIEM op. 9 sowie Werke von M. Reger, J. Alain, R. Mauersberg
Warum brauchen wir Trost?
Was bedeutet Trost und woher kommt er?
Über diese Fragen haben wir uns als Chor Gedanken gemacht. Trost, so unsere
Überzeugung, entsteht durch Nähe, Mitgefühl und Verständnis – durch Gesten,
Worte und Musik, die helfen, Schmerz und Überforderung zu tragen und wieder
Vertrauen zu gewinnen. Trost ist dabei eng mit Versöhnung verbunden: Er öffnet den Weg, das Schwere anzunehmen und inneren Frieden zu finden.
Aus diesen Gedanken entstand ein zweiteiliges Konzertprogramm, das
musikalisch den Weg von Trauer und Feindschaft hin zu Trost und Versöhnung
nachzeichnet – und damit auch einen Teil der deutsch-französischen Geschichte erzählt.
Warum brauchen wir Trost?
Was bedeutet Trost und woher kommt er?
Über diese Fragen haben wir uns als Chor Gedanken gemacht. Trost, so unsere
Überzeugung, entsteht durch Nähe, Mitgefühl und Verständnis – durch Gesten,
Worte und Musik, die helfen, Schmerz und Überforderung zu tragen und wieder
Vertrauen zu gewinnen. Trost ist dabei eng mit Versöhnung verbunden: Er öffnet den Weg, das Schwere anzunehmen und inneren Frieden zu finden.
Aus diesen Gedanken entstand ein zweiteiliges Konzertprogramm, das
musikalisch den Weg von Trauer und Feindschaft hin zu Trost und Versöhnung
nachzeichnet – und damit auch einen Teil der deutsch-französischen Geschichte erzählt.
Im ersten Teil erklingt eine dramatische Entwicklung und führt durch
verschiedene Epochen, in denen Krieg, Leid und Menschlichkeit aufeinandertreffen.
Von der ironischen Vorfreude auf den Krieg im 15. Jahrhundert (Guillaume Dufay
„L’homme armé“) über Max Regers stillen Trost im Ersten Weltkrieg („Nachtlied“) und Jehan Alains Klage über den Tod und den Verlust („Complainte de Jean Renaud“) bis zur Zerstörung Dresdens in Rudolf Mauersbergers erschütternder Motette „Wie liegt die Stadt so wüst“ spannt sich ein Bogen zunehmender existenzieller Tiefe.
Im zweiten Teil erklingt Maurice Duruflés Requiem op. 9, das während des
Zweiten Weltkriegs entstand. Duruflé verbindet darin gregorianische Melodik
mit moderner Harmonik zu einer Musik des Friedens und der Versöhnung. Sie
richtet den Blick über Krieg und Leid hinaus auf Hoffnung und Erneuerung –
ein musikalisches Symbol auch für die deutsch-französische Freundschaft,
die aus den Trümmern zweier Kriege gewachsen ist.
Copyright: DFC Freiburg
Einlass: 18:30 Uhr