Los Inescalables Alpes, Buscando a Currito – Deutschlandpremiere
„Los inescalables Alpes, Buscando a Currito ist eine Art „Rociero-Exorzismus“, eine „Reinigung“ von allen Übeln [...] La Chachi bewegt sich in einer 60-minütigen Improvisation, wie ein Körper „in ständiger Pilgerschaft, der nicht anhält, der in Ekstase geht, um sich selbst zu finden“ Diary Sur, 12.11.2021
Inspiriert von der Wallfahrt El Rocío in Spanien ist Los Inescalables Alpes eine buchstäbliche Reise, die wie ein Abenteuer, eine Tragödie mitreißt. Begleitet von Livemusik und Gesang entfaltet La Chachi ihr unverwechselbares Talent für einen radikal zeitgenössischen Flamenco – theatralisch, rebellisch und kompromisslos.
Auf dem Weg zu den „unerreichbaren Alpen“ verwandelt sich der Körper durch Sühne: Er fleht, windet sich, stürzt zu Boden. Eindringlich singen drei Musiker*innen das Gebet „Todo Empezó una Mañana“ während La Chachi in einem kraftvollen und betörenden Solo den gesamten Bühnenraum einnimmt. Im Rausch des Tanzes lässt sie ihrem inneren Schrei freien Lauf, geprägt von einer ekstatischen Körperlichkeit. Ein Körper auf der Suche nach Erlösung, der zwischen Krump und Flamenco kämpft und sich emanzipiert. Mit Los Inescalables Alpes bestätigt La Chachi ihren besonderen Platz in der Avantgarde des Flamenco – an der Seite großer Künstler*innen wie El Niño de Elche, Israel Galván und Rocío Molina, die das Genre aufbrechen und neu erfinden.
Ausgezeichnet mit dem GODOT Preis 2022 für das beste Tanzstück des Madrider Kunstmagazins GODOT.
Anschließend an beiden Tagen: Publikumsgespräch