Joe Bausch "Verrücktes Blut: oder: Wie ich wurde, der ich bin" - Die persönliche Geschichte vom beliebten TV-Star und Bestsellerautor
Schonungslos ehrlich und tief bewegend: die persönliche Geschichte des beliebten TVStars und Bestsellerautors Joe Bausch
Mit aller Härte, die der Vater für nötig hält und die ihm selbst widerfahren ist, erzieht er
den Sohn zum Hoferben. Doch der will kein Bauer werden und nichts wie weg aus dem
Westerwald, raus aus der Welt der Enge und Verlogenheit. In seinem neuesten Buch
spricht Joe Bausch erstmals überdie Zeit, in der er tiefste Demütigung, Gewalt und
Übergriffigkeit erleben musste. Ein Bauernhof im kargen Westerwald, Anfang der
Fünfzigerjahre. Die Schrecken und Entbehrungen des Krieges stecken den Menschen
noch in den Knochen. Ohnehin herrscht in dieser Gegend seit jeher ein raues Klima. Für
freundliche Aufmerksamkeit haben die Eltern keine Zeit, für zärtliche Zuwendung keinen
Sinn. Josef Hermann, der sich später Joe nennen wird, ist ein aufgewecktes Kind. Ein
Kind, das nicht stillsitzen kann, noch vor der Einschulung lesen lernt mit den Zeitungen,
die auf dem Plumpsklo ausliegen, und von klein auf im Familienbetrieb mithelfen muss.
Aufs Gymnasium darf er nur, weil er weiterhin schuftet bis zum Umfallen. Schläge sind
an der Tagesordnung – und der dreizehn Jahre ältere Pflegesohn, den seine Eltern
aufgenommen haben, führt nichts Gutes im Schilde. Joe Bausch spricht erstmals über die
Traumata seiner Kindheit und Jugend und darüber, wie sie seinen Lebensweg geprägt
haben.