Dirk Bernemann ist der literarische Schlag ins Gesicht für alle, die noch an „Feel-Good“-Lektüre glauben. Seine Bücher sind ein schmerzhafter, aber zugleich befreiender Spiegel der Realität – bitter, grotesk und zugleich auf eine seltsam humorvolle Weise erfrischend. Wer sich von Bernemanns Geschichten mitreißen lässt, wird wütend und traurig zugleich, aber nie unberührt.
Geboren 1975 im westlichen Münsterland, lebt und arbeitet Bernemann heute in Berlin. Der Autor von Romanen, Kurzprosa, Theaterstücken, Songtexten und gelegentlich auch Lyrik ist der Meister der zynischen Wahrheit. Doch hinter dem sarkastischen Humor und der harten Wortwahl steckt mehr als nur ein provokanter Schriftsteller – es steckt ein fühlendes Wesen, das dem Leben den Finger in die Wunde legt.
Bernemann ist ein unterschätzter Erzähler, ein „Adjektiv verseuchter Mistkerl“, der unsere eigenen Niederlagen und das Scheitern in einem neuen, unverblümten Licht erscheinen lässt. Wenn Sie glauben, die Wahrheit über das Leben zu kennen – lassen Sie sich von Dirk Bernemann eines Besseren belehren. Und vielleicht entdecken Sie dabei, dass unser Scheitern der
wahre Weg zur Freiheit ist.
„Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ – Ein pervertiertes Kunstwerk der Unbequemlichkeit
Guten Morgen, die Welt liegt in Trümmern. Was könnte eine bessere Einleitung für ein Werk wie
dieses sein? Mit „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ hat Dirk Bernemann ein literarisches
Meisterwerk geschaffen, das den Leser in die Abgründe des Lebens zieht. Ein Werk, das Fragen
aufwirft – Fragen, die nicht nur irritieren, sondern zu existenziellen Krisen führen können.
Bernemann entfaltet ein Universum, in dem nichts heilig ist, und der Leser muss sich der bitteren
Wahrheit stellen: das Leben ist schmerzhaft, grotesk und voller Widersprüche. Aber genau das ist
der Zündstoff, der in diesem Buch zündet. Es ist ein Spiegel, der einem die unschöne Realität vor
Augen führt und einem gleichzeitig den Raum lässt, darüber zu lachen, zu weinen und vielleicht
auch zu schreien.
Mit „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ beginnt eine Reise, die den Leser zwischen Zynismus
und dunklem Humor pendeln lässt – ein Werk, das so unangenehm wie faszinierend ist.
Bernemann führt uns in eine Welt, in der wir uns fragen, wer wir wirklich sind und was wir für wahr
halten. Und am Ende bleibt nur die Erkenntnis: Es gibt nichts, was uns nicht auch selbst in den
Abgrund stürzen kann.
Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre eigene Unschuld zu verlieren – und zu lachen, während Sie dabei
zusehen.
Einlass: 19:00 Uhr