Durch seine Verwendung in Filmen wurde Samuel Barbers „Adagio for Strings“ zu einem ikonischen Musikstück. Ursprünglich entstand es jedoch 1936 als zweiter Satz eines Streichquartetts. Wie Barber stammt die mit einem Grammy ausgezeichnete Komponistin Jessie Montgomery aus den USA. Ihr kurzes Stück „Starburst“ (2012) erzählt von der explosiven Geburt neuer Sterne in „schnell wechselnden musikalischen Farben“, meint sie selbst.
Auch die sowjetische Komponistin Lera Auerbach emigrierte einst ins demokratische Amerika. Ihre erste Streichersinfonie wurde 2013 allerdings von den Düsseldorfer Symphonikern in Auftrag gegeben. Das Werk mit dem geheimnisvollen Titel „Abend: Erinnerung ans Licht“ bietet ein emotionales Wechselspiel zwischen Tragik und Hoffnung.
Einen ganz anderen Klang entfaltet die 2015 entstandene Kammersinfonie des türkischen Komponisten und Pianisten Fazil Say. Sie entführt uns auf eine Zeitreise durch die Musik seiner Heimat, die durch ihre unterschiedlichen Stile fesselt. Klassisch abgerundet wird das Programm mit dem um 1750 entstandenen Cellokonzert a-Moll des Bach-Sohnes Carl Philipp Emanuel – einem Pionierwerk der Gattung Cellokonzert.
Stopfen, stricken, patchen… Der Kleider neues Leben!
Künstlerinnen und Künstler: Agnieszka Kasztelowicz, Małgorzata Markiewicz, Małgorzata Mirga-Tas, Anne Peschken & Marek Pisarsky, Alke Reeh
Kuratorin: Prof. Dr. Marta Smolińska
In der Zusammenarbeit mit CENTRUM KULTURY ZAMEK in Poznań
Eröffnung: Donnerstag, den 23.01.2025 um 19 Uhr
24.01 – 26.04.2025
Galerie des Polnischen Instituts Düsseldorf, Citadellstr. 7, 40213 Düsseldorf
Wir leben in einer Epoche allgemeiner Überproduktion. Ein Zeichen davon sind die Kleiderberge, die sich in Afrika und Südamerika zu Mülllawinen ansammeln. Sie sind das Ergebnis unserer Verstrickung in die höchst unökologischen und unethischen Mechanismen von Fast Fashion. Fast Fashion: das sind billige Discounterklamotten, die in Fabriken auf der ganzen Welt genäht werden, meist von Arbeiter*innen, die zu Dumping-Löhnen arbeiten müssen. Auch die Qualität der Materialien ist nicht die beste. Jede Saison erliegen viele von uns dem Modefieber, kaufen neue Kleidungsstücke und werfen die alten weg. Die Künstler*innen der Ausstellung weisen darauf hin, dass die in der Fast Fashion verwendeten Materialien nicht biologisch abbaubar sind. Sie machen uns auch auf die Ausbeutung der Beschäftigten in der Bekleidungsindustrie aufmerksam. Doch heute reicht reine Aufklärung nicht mehr aus – die Aufgabe der Kunst besteht auch darin, Strategien vorzuschlagen, die uns helfen, die Überproduktion zu reduzieren und weniger Kleidung wegzuwerfen, die uns langweilig geworden ist. Die Kunst ruft uns zu einem Mentalitätswandel auf.
Dienstag – Freitag: 11.00 – 17.00 Uhr
Stopfen, stricken, patchen… Der Kleider neues Leben!
Künstlerinnen und Künstler: Agnieszka Kasztelowicz, Małgorzata Markiewicz, Małgorzata Mirga-Tas, Anne Peschken & Marek Pisarsky, Alke Reeh
Kuratorin: Prof. Dr. Marta Smolińska
In der Zusammenarbeit mit CENTRUM KULTURY ZAMEK in Poznań
Eröffnung: Donnerstag, den 23.01.2025 um 19 Uhr
24.01 – 26.04.2025
Galerie des Polnischen Instituts Düsseldorf, Citadellstr. 7, 40213 Düsseldorf
Wir leben in einer Epoche allgemeiner Überproduktion. Ein Zeichen davon sind die Kleiderberge, die sich in Afrika und Südamerika zu Mülllawinen ansammeln. Sie sind das Ergebnis unserer Verstrickung in die höchst unökologischen und unethischen Mechanismen von Fast Fashion. Fast Fashion: das sind billige Discounterklamotten, die in Fabriken auf der ganzen Welt genäht werden, meist von Arbeiter*innen, die zu Dumping-Löhnen arbeiten müssen. Auch die Qualität der Materialien ist nicht die beste. Jede Saison erliegen viele von uns dem Modefieber, kaufen neue Kleidungsstücke und werfen die alten weg. Die Künstler*innen der Ausstellung weisen darauf hin, dass die in der Fast Fashion verwendeten Materialien nicht biologisch abbaubar sind. Sie machen uns auch auf die Ausbeutung der Beschäftigten in der Bekleidungsindustrie aufmerksam. Doch heute reicht reine Aufklärung nicht mehr aus – die Aufgabe der Kunst besteht auch darin, Strategien vorzuschlagen, die uns helfen, die Überproduktion zu reduzieren und weniger Kleidung wegzuwerfen, die uns langweilig geworden ist. Die Kunst ruft uns zu einem Mentalitätswandel auf.
Dienstag – Freitag: 11.00 – 17.00 Uhr