Matthias Maierhofer, Freiburg
Dienstag, 23.06.2026 um 20:15 Uhr
Bild: Reservix
Matthias Maierhofer, Freiburg
Dienstag, 23.06.2026
um 20:15 Uhr
César Franck 1822–1890
Aus »Trois Chorals«:
Première Choral E–Dur
Paul Hofhaimer 1459–1537
»Salve Regina« alternatim
César Franck
Aus »Trois Chorals«:
Deuxième Choral h–Moll
Thierry Escaich
Aus »Poèmes pour Orgue«:
III. Vers l’Espérance
César Franck
Aus »Trois Chorals«:
Troisième Choral a–Moll
Matthias Maierhofer, Professor an der Freiburger
Musikhochschule und Domorganist am Freiburger Münster, studierte Orgel, Alte Musik und Kirchenmusik an den Hochschulen von Graz, Freiburg, Leipzig und an der Schola Cantorum Basel. 2007 konnte Matthias Maierhofer mit dem Pachelbel–Wettbewerb der Internationalen Orgelwoche Nürnberg einen der renommiertesten internationalen Orgelwettbewerbe gewinnen. Außerdem war er Preisträger beim Internationalen Franz Schmidt–Orgelwettbewerb von Kitzbühel 2008, beim Internationalen Bachwettbewerb Arnstadt 2007, beim Internationalen Orgelconcours von Nijmegen 2006 sowie beim Internationalen Orgelwettbewerb »M.K. Čiurlionis« in Vilnius 2003. Er erhielt einen Interpretationspreis der Wiener »Gottfried von Einem Gesellschaft« und wurde durch ein Kunststipendium des Landes Steiermark gefördert.
Konzerte führten ihn durch ganz Europa, die USA, Russland, Japan und Südkorea. Als Solist und auch als Continuospieler trat Matthias Maierhofer mit Ensembles wie dem Dresdner Kreuzchor, dem Thomanerchor Leipzig, der Staatskapelle Dresden und der Staatskapelle Halle auf. Er wirkte bei CD–Produktionen und Publikationen der Edition Helbling mit, es liegen Aufnahmen bei diversen Rundfunkanstalten und bei den Labels Ambitus, Ambiente Audio und Spektral vor.
Von 2009 bis 2013 leitete Matthias Maierhofer eine Orgelklasse an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig. 2013 wurde er als Nachfolger von Prof. Dr. Gerre Hancock auf die Professur für Orgel und Kirchenmusik an die University of Texas in Austin (USA) berufen. Dort wurde er 2015 aufgrund herausragender pädagogischer Leistungen zum Dean‘s Fellow ernannt und mit dem Ducloux Fellowship des College of Fine Arts ausgezeichnet. Von 2014 bis 2016 war Matthias Maierhofer zudem Organist der Redeemer Presbyterian Church in Austin, die mit der historischen Holbrook Orgel und der großen Orgel op. 46 von Charles Fisk zwei der wichtigen
amerikanischen Instrumente aus der Sammlung der Harvard University beherbergt.
Seit 2016 ist Matthias Maierhofer Professor für Orgel an der Musikhochschule Freiburg und wirkt zudem als Domorganist am Münster Unserer Lieben Frau in Freiburg. Als künstlerischer Leiter der Freiburger Münsterorgelkonzerte verantwortet er eine der führenden internationalen Orgelkonzertreihen. Seine Lehrtätigkeit als Gastprofessor und Dozent bei internationalen Meisterkursen verbindet ihn mit der Orgelakademie Kitzbühel in Österreich und führte ihn in letzter Zeit u.a. an die Yale University (USA), die Korean National University of the Arts (Südkorea) und die Paderewski Akademie (Polen). Er war Jury–Mitglied bei bedeutenden Orgelwettbewerben, u.a. Angers, Dudelange, Kaliningrad, Tokyo, Vaduz, Freiberg, Saint Maurice, St. Florian.
Studierende aus seiner Orgelklasse erhielten zahlreiche hochrangige Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Wettbewerben, Stipendienprogrammen und Stiftungen.
Einlass: 19:30 Uhr
Eventdaten bereitgestellt von: Reservix
Das könnte auch interessant sein
Matthias Deutschmann - Propaganda à la carte1
Politologen präsentieren seit Jahren ein Buch nach dem anderen: Es steht nicht gut um unsere Demokratie. Sie dämmert dahin, zeigt Zerfallserscheinungen oder geht einfach zu Ende. Keine Demokratie hält ewig. Geht es der Demokratie wie dem Kabarett? Ist sie ein Auslaufmodell, oder leben wir bereits in einer Postdemokratie? Das Angebot an Pessimismus ist üppig. Was tun? Unser Bundesuhu auf Schloss Bellevue weiß es auch nicht, ist aber bereit, zur Aufklärung düsterer Dystopien Amtshilfe zu leisten: „Den Weg in die Zukunft finden wir nur bei Licht.“ Im Publikum wird es dunkel. Die Bühne leuchtet hell. Das Spiel kann beginnen.
Nebenbei gesagt: Auch Pessimismus beruht auf einem Mangel an Information.
https://matthiasdeutschmann.de/
Freiburg im Breisgau
26.12.2026
20:00 Uhr
Tickets
ab 26,90 €
Matthias Deutschmann - Propaganda à la carte1
Politologen präsentieren seit Jahren ein Buch nach dem anderen: Es steht nicht gut um unsere Demokratie. Sie dämmert dahin, zeigt Zerfallserscheinungen oder geht einfach zu Ende. Keine Demokratie hält ewig. Geht es der Demokratie wie dem Kabarett? Ist sie ein Auslaufmodell, oder leben wir bereits in einer Postdemokratie? Das Angebot an Pessimismus ist üppig. Was tun? Unser Bundesuhu auf Schloss Bellevue weiß es auch nicht, ist aber bereit, zur Aufklärung düsterer Dystopien Amtshilfe zu leisten: „Den Weg in die Zukunft finden wir nur bei Licht.“ Im Publikum wird es dunkel. Die Bühne leuchtet hell. Das Spiel kann beginnen.
Nebenbei gesagt: Auch Pessimismus beruht auf einem Mangel an Information.
https://matthiasdeutschmann.de/
Freiburg im Breisgau
27.12.2026
19:00 Uhr
Tickets
ab 26,90 €
Matthias Deutschmann - Propaganda à la carte1
Politologen präsentieren seit Jahren ein Buch nach dem anderen: Es steht nicht gut um unsere Demokratie. Sie dämmert dahin, zeigt Zerfallserscheinungen oder geht einfach zu Ende. Keine Demokratie hält ewig. Geht es der Demokratie wie dem Kabarett? Ist sie ein Auslaufmodell, oder leben wir bereits in einer Postdemokratie? Das Angebot an Pessimismus ist üppig. Was tun? Unser Bundesuhu auf Schloss Bellevue weiß es auch nicht, ist aber bereit, zur Aufklärung düsterer Dystopien Amtshilfe zu leisten: „Den Weg in die Zukunft finden wir nur bei Licht.“ Im Publikum wird es dunkel. Die Bühne leuchtet hell. Das Spiel kann beginnen.
Nebenbei gesagt: Auch Pessimismus beruht auf einem Mangel an Information.
https://matthiasdeutschmann.de/
Freiburg im Breisgau
28.12.2026
20:00 Uhr
Tickets
ab 26,90 €
Matthias Egersdörfer - langsam
In der Früh fängt es manchmal an, dass der Himmel ohne Vorwarnung auf dich herunterstürzt. Die Frau hat zu wenig oder zu viel geschlafen. Sie redet drauflos. Unter einer Lawine aus Wörtern wirst du verschüttet. Da hast du noch keinen Schluck Kaffee getrunken. Du bist froh, dass die Erdanziehungskraft funktioniert und warst gerade dabei, deine Finger zu zählen. Schlimm an der Situation ist die hohe Geschwindigkeit, mit der die Wörter gesprochen werden. Schlimm ist das Gerenne der Mitmenschen in den Straßen, das Rasen der Traktoren über die Felder, die Hochgeschwindigkeit, mit der die Nachrichten und Katastrophen blitzen und donnern.
Es ist einige Jahre her, dass der Egers einmal in einer Küche gearbeitet hat. Die Küchenchefin hat in kurzer Zeit dreihundert Mal zu ihm gesagt, dass er sich beeilen soll. Der Egers hat es versucht. Aber es ging nicht schneller. Der Egers ist langsam. Er schneidet Zwiebeln langsam, denkt langsam und spricht meistens nicht besonders schnell.
In dieser Langsamkeit hat er auch das neue Programm geschrieben. Das hat sehr lange gedauert. Buchstabe um Buchstabe, Wort um Wort. Satz um Satz. Mit einer trägen Wucht stemmt sich der Kabarettist darin gegen die Schnelligkeit der Welt. Der ganze Abend feiert die Langsamkeit und deswegen werden auch die Geschichten nicht in erhöhtem Tempo vorgetragen.
Aber Sie brauchen sich als Zuschauer keine Sorgen zu machen, dass Sie wegen der geringen Geschwindigkeit vielleicht müde werden. Weil es gut sein kann, dass der Egers einmal eine Wut bekommt. Er regt sich ja oft einmal auf wegen Allem und Nichts. Und da wachen Sie dann schon wieder auf.
https://www.egers.de/
Foto: Stephan Minx
Freiburg im Breisgau
14.01.2027
20:00 Uhr
Tickets
ab 26,90 €