Quelle: Reservix


Programm:
Carl Philipp Emanuel Bach:
Magnificat D-Dur H. 772

Wolfgang Amadeus Mozart:
Missa c-Moll KV 427

Ana Maria Labin, Sopran
Sophie Harmsen, Alt
Julian Habermann, Tenor
Tobias Berndt, Bass
Gaechinger Cantorey
Freiburger Barockorchester
Hans-Christoph Rademann, Leitung

„Er ist der Vater, wir sind die Bubn”, mit diesen Worten adelte Wolfgang Amadeus Mozart Carl Philipp Emanuel Bach als großes Vorbild für sich und seine Zeitgenossen. In der Tat war im 18. Jahrhundert Carl Philipp der berühmteste Spross der Bach-Familie, nicht etwa sein Vater Johann Sebastian. Dies lag nicht zuletzt an seiner kompositorischen Innovationskraft, die eine neue Epoche einleiten sollte. Schon mit seinem frühen Magnificat aus dem Jahre 1749 setzte er sich von seinem Vater ab und greift mit seinen flirrenden Geigen und der reduzierten Harmonik den Elementen des Sturm und Drang vor.

Hans-Christoph Rademann stellt dem Magnificat von Carl Philipp Emanuel Bach Mozarts unvollständige c-Moll-Messe aus dem Jahr 1782 gegenüber. Zu jener Zeit beschäftigte sich Mozart viel mit den Werken von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel. Der Einfluss Händels ist besonders im Gloria zu erkennen, das dem „Halleluja“ aus dem Messiah stark ähnelt. Von betörender Schönheit ist die Arie „Et incarnatus est”, die heute als Liebesbekundung an Constanze Mozart angesehen wird, für die er den Sopran-Part der Messe verfasste. Umso bedauerlicher ist es, dass die c-Moll-Messe zu Lebzeiten Constanzes vermutlich nie aufgeführt wurde.

Einführung: 19.15 Uhr, Rolf-Böhme-Saal

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