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Programm:
Ludwig van Beethoven
Große Fuge op. 133

Ludwig Spohr
Nonett F-Dur op. 31

Felix Mendelssohn
Streichersinfonie Nr. 11 F-Dur

Freiburger Barockorchester
Cecilia Bernardini Violine & Leitung

Drei Werke, drei ungewöhnliche Besetzungen: Ludwig van Beethovens "Große Fuge" entstand ursprünglich als Finalsatz eines Streichquartetts. Auf Wunsch seines Verlegers veröffentlichte Beethoven sie als eigenständiges Werk. Bei der Uraufführung 1826 sorgte sie für Irritation, viele Zeitgenossen empfanden sie als zu kühn, zu komplex. Heute gilt sie als visionäres Spätwerk, das seiner Zeit weit voraus war.

Ludwig Spohrs Nonett in F-Dur op. 31 entstand 1813 für eine damals ungewöhnliche Kombination aus Streichern und Bläsern. Spohr, einst einer der gefeiertsten Musiker Europas, lässt die neun Instrumente gleichberechtigt miteinander dialogisieren, kein Instrument dominiert.

Zehn Jahre später komponierte der erst 14-jährige Felix Mendelssohn die Streichersinfonie Nr. 11, die zudem Schlagwerk verwendet. Eine sinfonische Form für Streicher und Pauken, geschrieben von einem Jugendlichen mit erstaunlicher kompositorischer Reife.

Einführung: 19.15 Uhr, Rolf-Böhme-Saal

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