Donnerstag, 16.04.2026
um 17:30 Uhr




Selbstinszenierung ist keine Erfindung des digitalen Zeitalters. Zahlreiche Künstler nutzten das Selbstporträt zur Imagebildung und sozialen Positionierung. Von Albrecht Dürers Inszenierung als Christusfigur über Rembrandts fast 100 Selbstbefragungen bis hin zu den Eigenportraits von Lovis Corinth und Max Beckmann: Der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann zeigt, wie Künstler ihr Antlitz für Reputation, Marktpositionierung und soziale Anerkennung nutzten – Parallelen zu heutigen digitalen Identitätskonstruktionen nicht ausgeschlossen.

Bild: Albrecht Dürer – Selbstbildnis mit 26 Jahren (Ausschnitt), Museo Nacional del Prado, Madrid

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