Freitag, 04.09.2026
um 19:30 Uhr




„Ich glaube nicht an Helden, ich glaube an Menschen, die lieben.“

Der französische Chansonnier, der eigentlich Belgier war, konnte wie kein anderer die großen Dramen des Lebens in einem 3-Minuten-Chanson verhandeln, gesungen mit einer unglaublichen Intensität. Jacques Brel (1929 – 1978) hat nie geurteilt. Er hat hingesehen. Auf Menschen, die lieben, scheitern, träumen – auf das Komische und das Tragische, das uns täglich begleitet.
Julian Bender (Gesang) und Gerhard A. Schiewe (Akkordeon) folgen diesen Blicken, lassen Brels Figuren wieder aufleben. Den Träumer, den Spötter, den, der zu spät begreift…
Mit Stimme und Akkordeon öffnen sie Räume, in denen nichts glattgebügelt ist, aber alles wahr klingt. Ein Abend zwischen Zärtlichkeit und Zorn, zwischen Melancholie und Aufbruch – ein Abend über uns.

Gerhard A. Schiewe wurde unweit von Stuttgart geboren, schon früh erlernte er das Akkordeonspiel. Es folgte ein Musikstudium am Hohner-Konservatorium Trossingen.
Seit 2000 lebt er als freier Musiker, Arrangeur und Komponist in Berlin und arbeitet mit verschiedenen Formationen und Ensembles, wie z.B. der Staatsoper Berlin, dem Berliner Ensemble, Tangoprojekten mit u.a. Suzanna und internationalen Künstlern.
Julian Bender ist ein freischaffender Choreograf und Musicaldarsteller. 2017 schloss er sein Studium im Fach Musical in München ab und ist seitdem als Tänzer, Sänger, Schauspieler und Choreograf tätig. Engagements führten ihn u. a. an die Staatsoper Nürnberg, die Staatsoper Hannover, die Komische Oper Berlin, das Residenztheater München sowie an das Theater am Kurfürstendamm. Der Jacques-Brel-Abend setzt als eigenständiges musikalisch-szenisches Programm einen klaren künstlerischen Akzent in der Arbeit der beiden Künstler.

Einlass ab 18.45 Uhr / Getränkeservice vor Ort

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Limburgerhof

12.12.2026
20:00 Uhr
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