DANN MACH DOCH LIMONADE, BITCH
Das Theatertextdebüt des Autors Kim de l‘Horizon strotzt vor fantastischen Wesen –darunter eine Zwergsepia, ein Zentaur und eine Birke. Gemeinsam mit un/gewöhnlichen Menschen sind sie im Seitenarm eines Monstermagens gefangen und treten in Competitions gegeneinander an, um sich Freiheit zu erkämpfen.
Dieser wild-lyrische Text, in der Uraufführung durch Olivier Keller am Schlachthaus Theater Bern, ist erstmals in Berlin zu sehen. Er kreist um Identität, Umwelt und Beziehung und ringt in Straßensprache und Wortneuschöpfungen mit Begrifflichkeiten. In dem surrealen Setting steht alles auf dem Spiel. Und alle müssen mitspielen, um dieser unheimlichen Welt zu entfliehen – und damit ihren Zuschreibungen und vorgefertigten Identitäten. Wird es gelingen, eine ungeheure Intensität zu kreieren, die groß, ja immens genug ist, um ein Loch ins Raum-Zeit-Kontinuum zu reißen?
„So bekommt der Text mit seiner von lyrischem Ton bis zum Kalauer reichenden Spannbreite viel Raum und eine konzise, theatralische Kraft.“ nachtkritik.de
„Kim de l'Horizons Texte entfalten erst auf der Theaterbühne ihre ganze Ironie, ihre Musikalität, ihre lustvolle Albernheit.“ Der Bund
SPIEL Silke Geertz / Newa Grawit / Christoph Rath / Diego Valsecchi SPIEL UND KONTRABASS Jojo Kunz REGIE Olivier Keller SZENOGRAFIE Dominik Steinmann KOSTÜM Tatjana Kautsch DRAMATURGIE Patric Bachmann TON Daniel Hobi TECHNIK Florian Wäspe LEUCHTMITTEL am Leuchten GmbH TRAILER Kevin Graber / Manuel Troxler KOPRODUZIERT MIT Schlachthaus Theater Bern / Theater Winkelwiese Zürich UNTERSTÜTZT DURCH Kultur Stadt Bern, SWISSLOS-Kultur Kanton Bern / Ernst Göhner Stiftung / Burgergemeinde Bern / Migros Kulturprozent AUFFÜHRUNGSRECHTE schaefersphilippen - Theater und Medien GbR
PATRIC BACHMANN und OLIVIER KELLER, Co-Direktoren Schauspiel am Theater Orchester Biel Solothurn TOBS!, leiteten von 2012-2022 die freie Gruppe Theater Marie im Aargau, Schweiz. Sie haben die Stückentwicklung von DANN MACH DOCH LIMONADE, BITCH während des Dramenprozessors 20/21 begleitet. Für die Inszenierung arbeiteten sie mit verbündeten Theaterschaffenden. Die Überzeugung, dass in einem vertrauensvollen Umfeld alle Beteiligten ihr Stimmigstes und in gewissem Sinne auch ihr Bestes geben, prägt eine Arbeitsweise, wo alle für das Erfinden der Inhalte Verantwortung übernehmen.