Mittwoch, 25.02.2026
um 19:00 Uhr




Für Emma Tomps ist ihre Arbeit als Mittelschullehrerin in einer Ganztagsklasse nicht nur ein Job: Es ist ihre Berufung. Nach einem Amoklauf hat sie an einem frischen und tiefsitzenden Trauma zu knabbern, das sie nachts bis in ihre Albträume verfolgt. In immer kürzeren Abständen suchen sie Angst- und Panikattacken heim, bis sie schließlich ihren ersten Flashback erlebt und ihre Berufung als Lehrerin in Frage stellt. Um den schwieriger werdenden Alltag zu meistern, tankt sie Kraft in „Cat City“, in ihrem Zuhause. Einem kleinen Stückchen Urwaldgrün mit Platz für einen ganzen Zoo, tausend Pflanzen und für lustige Anekdoten. Denn Emmas Leben ist bunt und so schafft sie es immer noch, jeden Tag mit einem Lächeln zu beginnen – auch wenn es ihr schwer fällt, zur Ruhe zu kommen. Dabei steht ihr auch ihr fast schon krankhaftes Bedürfnis im Weg, sich immer um alles und jeden zu kümmern. Ein Charakterzug, den sie mit ihrem Schüler Tuprak teilt. Ein Junge, den alle anderen schon aufgegeben haben. Ein „Assikind“, für das das Leben nichts Gutes vorgesehen hatte. Ein junger Mann, der einen schwierigen Weg einschlägt, um irgendwann festzustellen, dass es kein Zurück mehr gibt …

Musikalisch begleitet wird der Abend von Sebastian Schwarzenberger.

Emma Tomps, 1970 im „Schwabenländle“ geboren, lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Zoo in einem kleinen Allgäuer Städtle. Nach zwanzig Jahren Arbeit an einer Hauptschule folgt sie jetzt ihrer anderen Passion: dem Schreiben. Copyright Autor*innen Foto: Privat

Auch wenn er sich seiner musikalischen Wurzeln immer bewusst bleibt, zögert Sebastian Schwarzenberger nie, sich in neue Musikstile vorzuwagen und diese in seinem Gitarrenspiel zu fusionieren. Bekannt als Gitarrist von „San2 & his Soul Patrol“ und dem Duo „San2 &Sebastian“, kehrt er nun mit seinen langjährigen musikalischen Partnern Michael Eichele (Bass) und Jens Freyberg (Drums) wieder zur klassischen Trio-Besetzung zurück. Während Eichele das komplette Klangsortiment des Basses auslotet, mit vier, fünf oder sechs Saiten das Fundament legt und dabei spielend zwischen Tönen, Akkorden und Flächen wechselt, tragen Freybergs ausgefeilt-verspielte Trommelkünste die beiden Saitenakrobaten durch die liebevoll detailreich arrangierten Songs.
Zwischen Bluesrock a la Joe Bonamassa und den jazzigen Einflüssen eines Oz Noy verbindet der Ausnahmegitarrist Spielfreude und Virtuosität zu einer brodelnd-treibenden Mischung, die fasziniert, fesselt und mitreißt. Eigenkompositionen, Klassiker und Raritäten schmücken sein Programm, das nicht nur eingefleischte Bluesfans begeistern wird. Ausgefeilte Arrangements, eine großartige Band und Schwarzenbergers brillianter Gitarrensound lassen die Konzerte zu einem wahren Erlebnis für alle Musikfans werden, die echten, handgemachten Blues zu schätzen wissen. Copyright Musiker*innen Foto: Privat

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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