„Wer mit einer fremden Zunge spricht, ist ein Ornithologe und ein Vogel in einer Person“, schrieb Yoko Tawada in ihrer Poetikvorlesung »Stimme eines Vogels oder das Problem der Fremdheit«. Dieser Satz begleitete die Gruppe Studierender, die ein Semester lang mit Gastprofessorin Miriam Mandelkow über das Übersetzen literarischer Mündlichkeit nachdachte und eine Vielzahl unterschiedlicher Stimmen ins Deutsche übersetzte. In der Abschlussveranstaltung wird die Diskussion fortgesetzt: über das eigene Fremde, willkommene Unübersetzbarkeiten und die Frage, was passiert, wenn wir zugleich fliegen und unseren eigenen Flug beobachten. „Wenn man Glück hat, sieht man den Schatten eines wegfliegenden Wesens.“ (Tawada)
Mit Miriam Mandelkow und Studierenden der Freien Universität Berlin

Einlass: 18:00

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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