Da sind sie (endlich) wieder! Lange hat man von den Nighthawks, der deutschen NU Jazz-Band schlechthin, nicht mehr viel gehört. Ihr letztes Album "Next to the Roxy" veröffentlichten sie 2019. In Minden konnten wir sie zuletzt im September 2017 im Club sowie 2022 während der Corona-Phase auf der Bühne im BZA präsentieren, beide Konzerte waren ausverkauft. Jetzt haben sie "Paris-Dakar" mit durchgehend neuem Songmaterial herausgebracht - und wir wussten endlich, mit welcher Band wir gern den für uns nicht ganz risikofreien (und deshalb im Gegensatz zu allen anderen Terminen der Konzertsaison 25/26 eigentlich nicht verplanten ) Ostersamstag besetzen wollten. Wir freuen uns mega, dass das dann tatsächlich auch geklappt hat.

Die Agentur beschreibt das neue Live-Programm (und den Inhalt des Albums) so:

Mag man bei der Titelgebung des neuen Live Programms unweigerlich an die Rally Paris-Dakar denken, so ist die französische Metropole samt der Hauptstadt des Senegals nur eine weitere Koordinate im Nighthawks- Musikkosmos. Die Musik streift den afrikanischen Kontinent, so wie in der Vergangenheit Inspiration in Brasilien oder auch auf dem Balkan gesucht wurde.

Mit offenen Ohren und Herzen begeben sich die fünf Musiker auf Reisen. Und diese Reise überrascht beständig aufs Neue mit erbaulicher Ambivalenz: Nighthawks-Songs gehen an der Oberfläche gut-verständlich rein und bieten gleichsam Tiefgang. Die Band straft vollkommen unangestrengt den Trugschluss Lüge, demzufolge Musik ausschließlich qualitativ hochwertig ist, wenn der Zuhörer immerzu herausgefordert wird. An die Stelle des Verkopften setzen die Nighthawks beinahe tabulos-allumgreifende Musikalität - inklusive sublim vermitteltem Humor.

Seit weit über 20 Jahren ist diese musikalische Formel ohne Gleichen in der Musiklandschaft. Jazz Rock oder Rock Jazz? Das Verbindende der Nighthawks-Kompositionen bringt zusammen, was in der Kunst und im Leben elementar zusammengehört: Erinnerungen, Erfahrungen, Liebgewonnenes definieren den Istzustand und die Zukunft der Musik. Herb Alpert winkt mit seiner ewig juvenil triumphierenden Tijuana Brass stellvertretend für eine offenherzige Jazz-Epoche wohlwollend ins „Paris Dakar“-Geschehen hinein. Der große kamerunische Musiker Manu Dibango wird geehrt und der Maler Gerhard Richter steht im übertragenen Sinn Pate für Myriaden von futuristischen Soundschichtungen. Mitten zwischen den guten Kreativgeistern deklarieren die Nighthawks mit ihrer neuen Standortbestimmung „Paris Dakar“ gütig-verbindlich, wie neuerungsoffen-beweglich ihr Musiksystem bleibt.

Besetzung:

Reiner Winterschladen (trumpet)
Jürgen Dahmen (keys)
Jörg Lehnardt (guit)
Dal Martino (bass)
Thomas Alkier (drums)

Einlass 20:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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