Bild. Gedichte. Schreiben - Samstagswerkstatt mit Claudia Gabler
Welches Wort für die Wolke oben rechts im Bild? Welches Verb für dieses Lächeln? Die Lyrik begreift seit Jahrhunderten Kunstwerke als Inspirationsquelle und Herausforderung. In Bildgedichten setzen Dichter*innen ihren Blick auf Gemälde auf höchst subjektive Weise in Sprache um. Der Einstieg ins Bildgedicht ist dabei leicht: Das Bild, seine Motive, Formen, Farben sind bereits vorhanden und laden zur Beschreibung, Fortschreibung, Umschreibung ein. Ob formstreng mit Haiku, mit verknappter Prosa oder in Form von visueller Poesie – dem Bild dichtend zu folgen, ist ein Abenteuer der Sprache. Mit welchen Methoden aus der gemeinsamen Bildbetrachtung Ihr Bildgedicht entsteht, wollen wir bei einem Besuch im Museum Brandhorst und anschließenden Schreibübungen im Literaturhaus herausfinden. Gefragt sind lediglich Lust an Bildern und am Sprachexperiment.
Die bildstarke Lyrikerin CLAUDIA GABLER (»Vom Aufblühen in Vasen«, 2021) arbeitet in ihren Gedichten und Hörspielen gerne zu Kunst u.a. von Neo Rauch, Almut Heise, Anna Bittersohl, Ruprecht von Kaufmann, Caspar David Friedrich, Anne Rothenstein, Andy Warhol, Frida Kahlo.
DAUER: 10-18 Uhr
GEBÜHR: EURO 120.-
Gruppengröße: 15 Personen
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus // Museum Brandhorst
{Foto: Claudia Gabler © Barbara Ruda}
DAUER: 10-18 Uhr