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1873 legte Georges Bizet den Grundstein für seine Oper Carmen, die 1875 in Paris uraufgeführt wurde. Im Mittelpunkt steht die leidenschaftliche und tragische Geschichte der selbstbestimmten Carmen und des Sergeanten Don José. Während der Proben überarbeitete Bizet das Werk mehrfach und schuf so eine Oper von außergewöhnlicher musikalischer Dichte, in der zahlreiche Nummern weltberühmt wurden – darunter die „Habanera“, die „Seguidilla“ und der glamouröse Auftritt des Toreros Escamillo. Der lässt die Roma nicht kalt. Und schließlich wendet sich die freiheitsliebende Frau von Don José ab, der für sie seine bürgerliche Zukunft aufgegeben hatte. Vor der dramatischen Kulisse eines Stierkampfs in Sevilla kommt es zur unausweichlichen letzten Begegnung. In ihrer Inszenierung betont Claudia Isabel Martin Peragallo den Gegensatz zwischen der realen Welt strenger gesellschaftlicher Normen und einer Gegenwelt der Freiheit. Die Ausstattung von Polina Liefers macht diese Spannungen sichtbar und eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf das Geschehen. So wird „Carmen“ zu einer zeitlosen Geschichte über Liebe, Leidenschaft und Gewalt.

Musikalische Leitung | Daniel Inbal Inszenierung | Claudia Isabel Martin Peragallo Ausstattung | Polina Liefers

Einlass 18:45 Uhr
Einführungsvortrag: 19:30 Uhr im Zelt
Dauer: 2 Std. 40 Min.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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