Alba Scharnhorst und Selina Glockner widmen sich in der Tanz- und Objekttheater-Performance REDSHIFT dem Streben nach Macht aus einer weiblichen Perspektive. Mit waghalsigen Choreografien und sich verflüssigenden Körpern lädt die Performance dazu ein, die eigene Wahrnehmung von Weiblichkeit* zu verschieben, weibliche* Macht in ihrer Fragilität wie auch Brutalität zu erleben und sich gesellschaftlichen Utopien und persönlichen Wunschträumen hinzugeben.

Vor allem auf einflussreichen, „non-konformen“ weiblichen* Körpern liegt eine jahrhundertelange Praxis der (Ver-)urteilung: Hexen wurden verfolgt, Primaballerinas verklärt, Nymphen sexualisiert, Sirenen gefürchtet und Prinzessinnen glorifiziert. Aber was geschieht, wenn wir all diesen Erzählungen, ihre Grundlage nehmen und beginnen, weibliches* Auftreten in einem neuen Licht wahrzunehmen? In der Farbe Rot scheinen sich Ideen und Zuschreibungen von Weiblichkeit manifestiert zu haben.

Die interdisziplinäre Produktion REDSHIFT schafft mit verschiedenen Rotverschiebungen in den künstlerischen Disziplinen unterschiedliche Wahrnehmungsmöglichkeiten von weiblichem* Auftreten und weiblicher* Macht. Die intermediale Choreografie von Körpern und Objekten aus Tüll und Stahl wird abwechselnd von den beiden Künstlerinnen performt und verschiebt ihren Fokus von Abend zu Abend.

Selina Glockner und Alba Scharnhorst arbeiten als freie Choreografinnen und Performerinnen. Das künstlerische Team schafft feministische Performances an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und Objekttheater. Ihre Arbeitsweise zeichnet sich durch einen interdisziplinären Ansatz aus, bei dem die Wahrnehmung des Publikums im Vordergrund steht und die einzelnen künstlerischen Disziplinen wie Licht, Kostüm, Sound und Choreografie gleichberechtigt ineinandergreifen.

Dauer: 40 Minuten

ENGLISCH:
In the dance and object theatre performance REDSHIFT, Alba Scharnhorst and Selina Glockner explore the pursuit of power from a female perspective. With daring choreographies and liquefying bodies, the performance invites you to shift your own perception of femininity*, to experience female* power in its fragility and brutality and to indulge in social utopias and personal dreams.

Influential, ‘non-conformist’ female* bodies in particular have been a subject to a centuries-long practice of (mis)judgement: witches were persecuted, prima ballerinas adored, nymphs sexualised, sirens feared and princesses glorified. But what happens when we take the basis of all these narratives and begin to perceive female* appearance in a new light?

Ideas and attributions of femininity seem to have manifested themselves in the colour red. The interdisciplinary production REDSHIFT uses various red shifts in the artistic disciplines to create different ways of perceiving female* appearance and female* power. The intermedia choreography of bodies and objects made of tulle and steel is performed alternately by the two artists and shifts its focus from evening to evening.

Duration: 40 minutes


Künstlerische Leitung, Choreografie, Objekte, Performance: Alba Scharnhorst, Selina Glockner
Lichtszenografie: Thimo Kortmann
Kostümdesign: Isabell Wibbeke
Sounddesign und Komposition: Janna Berger, Kai Wenas
Künstlerische Produktionsleitung: Rixa Knaack-Meyer zur Capellen
Künstlerische Assistenz: Tabea Below
Dramaturgische Begleitung: Tim Sandweg
Trailer und Mittschnitt: Christian Mono

Selina Glockner und Alba Scharnhorst arbeiten als freie Choreografinnen und Performerinnen. Das künstlerische Team schafft feministische Performances an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und Objekttheater. Ihre Arbeitsweise zeichnet sich durch einen interdisziplinären Ansatz aus, bei dem die Wahrnehmung des Publikums im Vordergrund steht und die einzelnen künstlerischen Disziplinen wie Licht, Kostüm, Sound und Choreografie gleichberechtigt ineinandergreifen.

Das Projekt REDSHIFT - Tales of gaining power wurde in einer Recherchephase gefördert durch DIS-TANZEN des Dachverband Tanz und ist eine Kooperation mit der Stadt Arnsberg (KulturSchmiede und KUNST-WERK am Kaiserhaus), dem Theater Fadenschein und dem Quartier Theater Hannover sowie in Koproduktion mit der Schaubude Berlin. Die Produktion wird gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh im Programm Spielraum, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Braunschweigischen Stiftung, der Stiftung Niedersachsen, der Stadt Braunschweig und dem Bezirksamt Pankow.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix