Samstag, 26.04.2025 bis Sonntag, 04.05.2025




Grundidee ist, dass sich in einer global durchwachsenen Zeit eine vermehrte Sehnsucht nach außerweltlicher und kollektiver Richtungsweisung verorten lässt. Spiritualität, Astrologie, neue Religionen oder Mystizismus sind vermehrt gesellschaftsfähig geworden. In einer zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägten Welt, stellt sich die Frage nach Identität, dem Selbst, grundlegend neu. Anhand von elf Künstlern untersucht „I sought my soul“ das Phänomen einer neuen Autonomie, in einer Utopie der Vereinigung: von ethnischer, sozialer Herkunft, Sexualität, technologischem Fortschritt, spirituellem Erwachen, Religion und Weltanschauung. Wie im Blake’schen Zitat steht in der Ausstellung in der Kirche St. Elisabeth in Berlin das Element der Gemeinsamkeit, der gegenseitigen Hilfe, im Zentrum. Die singuläre, in Simulation lebende Gesellschaft rückt in den Hintergrund. Anstatt vor technischem Fortschritt und globaler Irritation zu resignieren, nehmen sich die Künstler der Zukunft progressiv an. Das Hier und Jetzt wird mit der Welt der Technik verknüpft, Künstliche Intelligenz wird zum Teil der Identität, im fließenden Übergang mit der Frage nach Geschlecht und Herkunft.

Teilnehmende Künstler:innen:
Rachel Rossin, Korakrit Arunanondchai, Lu Yang, David Rappenau, Ketuta Alexi-Meskhishvili, Ivana Bašić, Kiani del Valle

Kurator:innen: Anneli Botz und Tiffany Zabludowicz

Tickets: freier Eintritt

Veranstalter:in: Anneli Botz in Kooperation mit dem Kultur Büro Elisabeth

Foto: © Kiani del Valle COAYBAY (Land of the absent) 2022

Di-So von 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier