Die Ausstellung im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum setzt ein mit dem Angriff auf die Altstadt am 13. September 1944, greift auf den nur vierzehn Minuten dauernden, gleichwohl verheerenden Luftangriff am Palmsonntag, 25. März 1945, und endet mit dem wiederaufgebauten Rathaus 1948, 300 Jahre nach dem Westfälischen Frieden.
Dokumente der ersten Ratssitzungen werden ausgestellt. Sie verdeutlichen, mit welchen Hoffnungen der demokratische Neuaufbau verbunden war. Parallel dazu zeigen Notizen aus Erich Maria Remarques Romanen, Interviews und Tagebüchern, dass und wie der in Osnabrück geborene Schriftsteller des Antikriegsklassikers Im Westen nichts Neues und Zeit zu leben und Zeit zu sterben die Ereignisse verfolgte.
Ebenfalls ab dem 4. April wird eine Fotoausstellung in der Kirche St. Marien unter dem Titel Doppelbelichtungen. Die Marienkirche damals und heute gezeigt, die deren Zerstörung am 13. September 1944 dokumentiert und den Wiederaufbau dieser inzwischen über 700 Jahre alten gotischen Hallenkirche darstellt.
Di-Fr 10-13, 14-17 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr
Eintritt frei