Mit Groove und Move: Zum Auftakt des 4. Rother Percussionfestivals am 2. Mai begegnen sich mit Radek Szarek und Werner Treiber zwei virtuose Schlagwerker zum kreativen Crossover in der Kulturfabrik. Sie können ordentlich einheizen, aber auch ganz luftig-leicht klingen und zeigen somit einmal mehr, dass die Welt der Percussion ein ganzes Klanguniversum ist. Hier lässt sich mit den richtigen Beats ins Frühjahr starten.
Stargast ist der 1983 in Polen geborene Radek Szarek, Professor für Schlagzeug an der Hochschule für Musik in Nürnberg. Dort hatte er auch ab 2002 bei Hermann Schwander und Hans-Günther Brodmann (Jazz-Drum-Set) studiert und zeitgleich Unterricht beim renommierten amerikanischen Vibraphonisten Bill Molenhof erhalten. Szarek ist sowohl als Solist und Orchestermusiker in der Klassik, als auch als Jazz-Schlagzeuger bekannt (Nürnberger Symphonikern, Heilsbronner Kammerorchester, Ensemble Kontraste, Orkiestra Opery Nova, Siemens Symphonie Orchester, „Drums Fuzje“-Festival Bydgoszcz, Musikfest Kassel, Schlagzeug-Festival Opole, Internationale Orgelwoche Nürnberg, Jazz Festival Pinneberg). Szarek hat mit vielen Komponisten gearbeitet, mehrere Uraufführungen gespielt und für den BR, Naxos, Blue Records und Radio PiK aufgenommen. Zusammen mit dem für seine enorme stilistische Bandbreite bekannten Rother Schlagzeuger Werner Treiber, der in seiner inzwischen über 30jährigen Karriere auf Engagements im In- und Ausland und als Studiomusiker und Komponist zurückblicken kann, verspricht dieses Soirée-Konzert ganz im Zeichen des Sound of Percussion ein Abend voller Hochspannung zu werden.