Freitag, 30.05.2025
um 19:00 Uhr




Jirí Kabát (*1984)
„DiveRYBAmento“

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sextett Es-Dur für zwei Hörner, zwei Violinen, Viola und Violoncello op. 81b

Antonín Dvorák (1841-1904)
Quartett F-Dur für zwei Violinen, Viola und Violoncello op. 96 B.179
„Amerikanisches Quartett“
-------------------------------
Pavel Borkovec Quartett
Ondrej Hás (Violine)
Marek Blaha (Violine)
Matej Kroupa (Viola)
Štepán Drtina (Violoncello)
Zuzana Rzounková (Horn)
Martin Sokol (Horn)

Letztes Jahr war Matthias Kirschnereit zu Gast beim tschechischen Broumov-Festival und hat bei der Gelegenheit gleich einige seiner neuen musikalischen Freunde zum Gegenbesuch eingeladen. Unter dem Titel „Gruß aus Tschechien“ erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl zeitgenössische als auch klassische Werke umfasst. Zum Auftakt erklingt „DiveRYBAmento“ von Jirí Kabát, ein Werk, das die Interpreten dieses Konzerts im Juni 2024 selbst uraufgeführt haben. Jirí Kabát ist sowohl Bratschist als auch Dirigent und gehört zu den erfolgreichsten jüngeren Komponisten Tschechiens.

In Ludwig van Beethovens relativ selten gespieltem Sextett Es-Dur op. 81b können Sie die ungewöhnliche Kombination aus Streichquartett und zwei Hörnern hören. Wie kam es dazu? Es gehört zu den wenig bekannten Fakten über Beethoven, dass er in seiner Jugend auch Unterricht auf dem Horn bekommen hat. Zu besonderer Meisterschaft hat er es wohl nicht gebracht, immerhin aber stand er dem Instrument wohl näher als die meisten anderen Komponisten und dürfte mit seinen Möglichkeiten besser vertraut gewesen sein. Tatsächlich sind die Stimmen der Hörner führend in diesem Sextett, man hat es auch als heimliches Doppelkonzert bezeichnet. Es handelt sich trotz der hohen Opuszahl um ein frühes Werk, das Beethoven in den 1790er Jahren noch in Bonn schrieb.

Den Abschluss spielen die Streicher allein. Auf dem Programm steht das wohl berühmteste Streichquartett des wohl berühmtesten tschechischen Komponisten, nämlich Antonín Dvoráks „Amerikanisches Quartett“ F-Dur op. 96. In diesem Werk spiegelt sich Dvoráks Faszination für die amerikanische Musik wider, und doch wurzelt es auch in seiner böhmischen Heimat

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

Das könnte auch interessant sein

mommenta münsterland: Xenon Saxophone Quartet & Sergey Markin
Bad Schmiedeberger Meisterkonzert - Vogler Quartett
Silvesterkonzert - Festliches für Trompete, Violine und Orgel