Freitag, 28.11.2025
um 19:00 Uhr




Serge hat sich ein monochromes Ölgemälde gekauft, weiß mit weißen Streifen. Und teuer, richtig teuer. An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden. Serge ist begeistert von dem Gemälde, sein Freund Marc findet es einfach „Scheiße“. Yvan will keine Stellung beziehen, um es sich mit seinen Freunden nicht zu verderben. Zwischen den Männern tun sich tiefe Gräben auf und die langjährige, enge Beziehung steht auf einmal zur Disposition.

Das Bild dient als Katalysator, mit dessen Hilfe die Autorin auf sehr subtile und psychologisch fein gezeichnete Weise wortgewandt und komisch eine Situation analysiert, die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft und ihr bisheriges Dasein auf den Prüfstand und infrage stellt.
Für Autorin Yasmina Reza ist es ein Stück über die Unfähigkeit, miteinander zu lachen. „Das Drama von ´Kunst´ ist ja nicht, dass sich Serge das weiße Bild kauft, sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann. Wenn Sie mit einem Freund lachen können, dann können Sie alle möglichen Differenzen mit ihm haben.“

Es spielen: Justus Carrière, Andreas Hueck und Martin Molitor
Regie: Carl-Hermann Risse | Regieassistenz: Gislén Engelmann
Ausstattung: Janet Kirsten

Einlass: 18.00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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