Der vielseitige Posaunist, Komponist und Arrangeur Robinson Khoury gilt als einer der aufgehenden Sterne am französischen Jazzhimmel. Er machte bislang nicht nur als Mitglied des Pariser Oriental Post Rock-/Analogue Synthesizer-/World Jazz-Sextetts Sarāb oder als Soloist des Metropole Orkest von sich reden, sondern auch als gefragter Sideman von Größen wie Quincy Jones oder Ibrahim Maalouf.
Sein neues Trio MŸA widmet sich der Suche nach den organischen Ursprüngen des Lebens, wofür es die Rhythmen und Sounds unserer Vorfahren durch – mittels modulare Synthesizer und wortlose Vokalisen geformte – elektro-akustische Klanglandschaften auslotet. Dabei ist das Trio, ebenso wie Khoury selbst, tief verwurzelt in nahöstlichen Skalen einerseits, im modernen Jazzidiom andererseits.
Auf der Bühne des Theaters Regensburg entführt Khourys MŸA in seiner Deutschlandpremiere mit Anissa Nehari an den Percussions sowie Léo Jassef an den Keyboards die Zuhörer auf eine lange, zwischenzeitlich hochenergetische Traumreise mit retro-futuristischen Untertönen, so fantasievoll wie der Soundtrack eines Science-Fiction-Films, der auf der anderen Seite des Mittelmeers gedreht wurde, und rührt damit an die stets mitschwingenden Urklänge unseres kollektiv geteilten, archaischen Menschheitsgedächtnisses.

Einlass 19:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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