Quelle: Veranstalter

Freitag, 02.10.2026
um 20:00 Uhr




Hier spricht Elisabeth, nicht „Sissi“! Die Kaiserin zeigt sich von einer Seite, die überrascht: selbstkritisch, nachdenklich, wütend! Sie blickt auf die Brüche ihres Lebens zurück – auf Verheiratung, Gebärpflicht, Schönheitskult und ihren Kampf um Selbstbestimmung. Dabei stellt sie sich auch der eigenen Rolle und ihren Privilegien: „Sich nicht für Politik zu interessieren, ist ein Privileg“, erkennt Elisabeth. Denn sie konnte reisen, wohin sie wollte, sich zurückziehen, wann sie wollte, und ihren außergewöhnlichen Reichtum genießen.
Doch am Ende führt sie ihr Weg zu einer Erkenntnis, die weit über ihre Zeit hinausweist: Freiheit lässt sich nicht allein besitzen. Eine Frau ist erst dann wirklich frei, wenn alle Frauen frei sind.

Ein eindringlicher Theaterabend über Macht und Ohnmacht, Verantwortung und Emanzipation, Fragestellungen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Mit ihrem mitreißenden Monolog schlägt Mareike Fallwickl die Brücke von der ersten Frauenbewegung zum Feminismus der Gegenwart.

Einlass: 19:30

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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