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Sie trauern und sie furzen, sie lachen und sie ärgern sich, sie wollen möglichst viel Lust und Geborgenheit und starren dann wieder vor sich hin: die Menschen – nein, die Menschenaffen! Jahrelang hat die Lyrikerin Lara Rüter in einem Primatenforschungsinstitut gearbeitet. In ihrem Text Affenliebe erzählt sie radikal von den Affen und von sich selbst: von Lebensanfängen und vom Sterben, von Freiheitsdrang und Berührung. Im Alltag mit den Affen drängt sich immer wieder dieselbe Frage auf: Wie fühlt es sich an, ein Mensch zu sein? Schwebend vor Gedichtzitaten, Wissenschaftsfragen und Momenten am Gehege zeigt dieser bahnbrechende Essay, wie Schreiben die Welt verändert.

Lara Rüter wurde 1990 in Hannover geboren. Sie war Preisträgerin für Lyrik beim 26. Open Mike und erhielt 2020 den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, außerdem Stipendien und Förderpreise. Ihr Lyrikdebüt amoretten in netzen, 2024 im Heidelberger Verlag Das Wunderhorn erschienen, erhielt 2025 den Kranichsteiner Literaturförderpreis.

Der Vorverkauf startet ab dem 12.08., 14 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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